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DIE 0381 JUNI 2018 ZUM DURCHBLAETTERN


Adressen in und um Rostock

Stadthafen

Stadthafen Rostock


ADRESSE

Am Strande
18057 Rostock

Stadthafen - Partybilder / Partyfotos

Party Container Love
Fr, 08.17

Party Anpaddeln
So, 05.15

Party 12. Rostocker Frauenlauf
So, 08.14

Party 11. Rostocker Frauenlauf
So, 08.13

Party 22. Hanse Sail
Do, 08.12

Party Telekom Street Gigs: Jupiter Jones
Do, 04.12
1 Kommentar
Party Hanse Sail
So, 08.11

Party Hanse Sail
Sa, 08.11

Party 20. Hanse Sail
Do, 08.10
4 Kommentare
Party Hanse Sail 09
Mi, 08.09

Party MS Stubnitz Anlegemanöver
Do, 04.09
2 Kommentare

Stadthafen - Veranstaltungen

insgesamt 11 Veranstaltungen
Do 21.06.2018
11.00 Uhr
Diverses

Auf der Silo - Halbinsel lädt der Historische Markt alle Besucher des Hansetages mit Gauklereien und einem historischen Spektakel auf eine Reise zurück in die Hansezeit ein. Neben den Ständen, a uf denen unterschiedliche Produkte von Mahlzeiten bis hin z u Schmuck angeboten werden, gibt es auch eine kleine Bühne . Nebenan errichtet Radio Teddy einen Kinderbereich mit Unterhaltungsprogramm für die Kleinen. Auf dem Fisch - und Hafenmarkt entlang des Ke mpowski - Ufers werden Leckereien aus dem Meer fangfrisch angeboten. Zudem können an den Ständen des Agrarmarketing MV im Bereich des historischen Holzkrans auch verschiedene regionale Produkte von Fisch über Backwaren bis hin zu Bier und Eis probiert werden . Hier lädt auch das Hansekontor zum gemütlichen Verweilen ein.
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Do 21.06.2018
19.00 Uhr
Musik

Im Rahmen der Eröffnung des 38. Internationalen Hansetages Rostock am 21. Juni ab 19.00 Uhr wird auf der Hauptbühne im Stadthafen die Jubiläumskantate uraufgeführt. Komponiert von Karl-Heinz Wahren, Ehrenvorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes, erzählt die Kantate die Geschichte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die Komposition wird von der Norddeutschen Philharmonie Rostock zusammen mit dem Opernchor des Volkstheaters präsentiert. Als Sprecher und Solist konnte Schauspieler und Sänger Folke Paulsen gewonnen werden. Das Dirigat der Kantate übernimmt der Norweger Jon Bara Johansen, Gründer des Berliner Residenzorchesters. Im Anschluss präsentiert die Philharmonie einen „Blumenstrauß bunter Melodien".
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Fr 22.06.2018
18.30 Uhr
Musik

Am Freitag, dem 22. Juni, macht aus Anlass des 38. Internationalen Hansetags die NDR Sommertour Station in Rostock. Um 18.30 Uhr eröffnet die NDR Sommertourband „Die Guten" das hochkarätige Programm auf der Großbühne im Stadthafen. Die Rostocker Band spielt einen Mix aus ihren eigenen funkigen Titeln und bekannten Coversongs.
 
Im Anschluss an die Live-Stadtwette können die Rostocker und ihre Gäste sich ab 20.30 Uhr auf Philipp Dittberner freuen. Mit 12 Jahren schenkte seine Oma ihm eine Gitarre – heute hören wir von ihm so tolle Lieder wie „Das ist dein Leben", „Wolke 4" oder „In deiner kleinen Welt".
 
Ab 21.45 Uhr steht dann mit Wincent Weiss ein aktueller ECHO-Gewinner und absoluter Topact auf der Bühne. Mit Songs wie „Musik sein" und „Unter meiner Haut" liefert der 25-Jährige den Soundtrack zu den großen emotionalen Momenten des Lebens. Seine Lieder gehen „unter die Haut" und auf der Bühne zeigt der gebürtige Eutiner große Entertainer-Qualitäten. Er selbst sagt: „Durch die Musik habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Ziel vor Augen. Ich möchte die Menschen bewegen und mit meiner Musik erreichen können."
 

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So 24.06.2018
16.30 Uhr
Musik

Am Samstagabend wird auf der Hauptbühne im Stadthafen mit einem großen Knall in den Stadtgeburtstag hinein gefeiert. Ab 16.30 Uhr heizen Rostocker Bands wie Jackbeat, Spill oder Bad Penny dem Publikum ein. Rost®ock ist ein musikalisches Geschenk zum Stadtgeburtstag, bei dem verschiedene Arten der Rockmusik aufeinander treffen.
 
Zum Abschluss kommen alle teilnehmenden Bands zu einem gemeinsamen Finale auf die Bühne, gefolgt von einer 800-sekündigen Lasershow und einem 800-sekündigen Feuerwerk, das feierlich den 800. Stadtgeburtstag Rostocks am 24.Juni einläutet.
Auch Fußballfans kommen am Samstag auf ihre Kosten. Ab 19.45 Uhr wird das WM-Vorrundenspiel Schweden gegen Deutschland auf den Bühnen im Stadthafen und auf dem Alten Markt live übertragen
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So 24.06.2018
18.00 Uhr
Diverses

Wenn auf der Hauptbühne im Stadthafen am 24. Juni um 18.00 Uhr, nach dem großen Festumzug, die Hanseflagge an den Gastgeber des kommenden Jahres, die russische Stadt Pskow, überreicht wird, erklingen entspannte Jazztöne. Andreas Pasternak und Band runden mit ihrer Musik das Hansetags-Wochenende ab.
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So 24.06.2018
18.30 Uhr
Musik

Als Medienpartner bringt Antenne MV am Samstagabend spannende Acts auf die Bühne am Alten Markt. Den Abend eröffnen ab 18.30 Uhr The Crazy Boys mit flippiger Rock'n'Roll-Musik. Die Rostocker Band versetzt einen zurück in die 50er-Jahre. Danach übernimmt ab 22.00 Uhr A4U – Die ABBA Revival Band das Mikrofon und begeistert das Publikum mit den größten Hits der schwedischen Popband. Die Peter-Maffay Showband Steppenwolf rund um Frontmann Andreas Engel wird am Sonntag ab 16.00 Uhr mit den kultigen Hits des Tabaluga-Sängers Rockklänge ertönen lassen.
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So 24.06.2018
19.00 Uhr
Musik

Eine Veranstaltung vom Projektbüro Stadt- und Universitätsjubiläum 2018/2019 der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Kooperation mit „kulturbotschafter EVENTS GbR“
 
Zum krönenden Abschluss des Hansetags und des Stadtgeburtstages am 24.06.2018 wird es neben dem Festakt in der Stadthalle mit dem Konzert „Karat meets Classic“ einen weiteren musikalischen Höhepunkt geben. Schon lange wurde das Event geplant. Jetzt, genau einen Monat vor dem Stadtgeburtstag, gibt das Projektbüro Doppeljubiläum das Geheimnis preis: Im Christinenhafen findet ab 19.00 auf der Hauptbühne das „FESTival IM STADTHAFEN“ statt. Als Geschenk für die Rostockerinnen und Rostocker und ihre Gäste hat die Stadt die beiden hochkarätige Künstler Joris und Fritz Kalkbrenner eingeladen, die den Stadthafen zum Kochen bringen werden. Als Vorband wird die Band ESCO ihre Hymne für Rostock „Mehr als nur gewöhnlich“ vor tausenden Zuschauern performen.
 
Die Rostocker Band ESCO ist der Gewinner des „Sing deinen Song für Rostock“ und hat mit ihrer Hymne „Mehr als nur gewöhnlich“ schon viele Fans gewinnen können. Das Lied bildet den Auftakt für das FESTival. Ihre Geburtstagshymne vor so großem Publikum präsentieren zu können, ist für die Band eine Auszeichnung.
 
Joris ist einer der größten Newcomer im Gitarrenpop-Bereich des vorletzten Jahres und wurde mit 3 ECHOs ausgezeichnet. „Herz über Kopf“ war der meistgespielte Radiotitel des Jahres 2016.
 
Fritz Kalkbrenner ist einer der erfolgreichsten deutschen und auch internationalen Elektro-Musiker. Das aktuelle Album erschien am 16. Februar.
 
Diese internationale, tanzbare elektronische Musik ist ein würdiger Abschluss für den Hansetag und Stadtgeburtstag und schafft eine entspannte, freudvolle Atmosphäre zum Ausklang und nachhaltige Erinnerungen bei allen Anwesenden.
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frei
So 24.06.2018
19.00 Uhr
Musik

Live:  FRITZ KALBRENNER und JORIS
 
Fritz Kalkbrenner „Drown“
(Label: Different Spring)  
 
Mit seinem fünften Album setzt Fritz Kalkbrenner einen Schnitt. Zum ersten Mal kommt ein Album von ihm ohne seine Stimme aus. Er macht sich frei von dem Song-Ansatz, mit dem er bekannt wurde und schwelgt in der klangverliebten House Music, die er als junger Mann in der Clubszene Berlins entdeckte.  
 
Mit Get A Life oder Back Home hat Fritz Kalkbrenner unser modernes Verständnis von elektronischer Musik mitgeprägt. Die sinnlichen House-Grooves verkörpern den Hedonismus Berlins. Bei aller Feierfreudigkeit ist in seiner Musik aber auch eine bestimmte Schwere spürbar. Seine Songs handeln von der unermüdlichen Energie einer Stadt, die eine gewisse Melancholie nie abstreift. Wo andere im Partyspaß aufgehen zeigt Fritz sich in seiner Musik in allen Gemütslagen.  
 
So entsteht eine Tiefe, die eine ganze Menge von Themen aufscheinen lässt, die oft nur indirekt anklingen: seine Kindheit und Jugend im rauen Osten Berlins, die ihm seine Gewitztheit und seinen Humor verpasste, seine Begeisterung für Hip Hop und House Music, seine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die ihn zum Repräsentanten einer neuen Generation von Clubmusik machte, die inspirierende Beziehung zu seinem Bruder.   
 
Fritz stand am Rand der Bühne des längst geschlossenen Clubs Maria am Ostbahnhof und starb tausend Tode. Freunde hatten ihn genötigt, bei ihrem House-Act live zu singen. Das ist viele Jahre her, Fritz versuchte in der Musikszene Fuß zu fassen. In Berlin tobte der Techno, und er fühlte sich da außen vor. Die Rigidität der Technoszene stieß ihn ab, er liebte Hip Hop und House. Der Produktionsansatz von Hip Hop lag ihm auch mehr, erklärt er: „Samples verbiegen, mit 75 Sachen verschneiden und zusammensetzen - aber mit House Grooves.“ J.Dilla war ein Ansporn, Romanthony ein anderer.  
 
Lange fehlte ihm der „letzte Schubs“, wie er sagt, die Überzeugung, dass die Musik sein Beruf werden könnte. Dann produzierte er mit seinem Bruder Sky & Sand. Über Nacht trat Fritz auf der ganzen Welt auf und faszinierte die Fans mit seinen subtilen Klanggebilden und seinem gefühlvollen Bariton. Seine Kreativität war entfesselt, in sieben Jahren produzierte er vier Alben. Beim ersten ging es darum, die unterschiedlichen Einflüsse zu versöhnen, die maschinellen Grooves und die gesampleten Gitarren. Da waren aber keine Harmoniewechsel möglich. „Denn du hast diese Gitarren nicht. Also baust du keinen Break oder Kontrapunkt. So geht das dann immer weiter. Irgendwann hieß es dann: Ob wir nicht doch mal jemanden einladen sollten? Ein bisschen Kleingeld war ja dann auch da. Dem Musiker kannst du dann sagen: Nee stop, hier bitte runter.“  
 
Auf dem dritten Album kam „die ganze Horn-Sache dazu. Das fand ich immer super. Da kommt es sehr auf den Appeal an, wie man das einsetzt. „Mister Saxobeat wollten wir nicht sein.“, lacht er: „Ich habe die Musiker immer genötigt, melancholische Harmonien einzuspielen, um das dann mit der Kraft der Produktion zu unterfüttern. House-Mukke ist immer noch nichts Lustiges. Das wissen die da draußen bloß nicht.“
 
Auf dem vierten Album nähert Fritz sich seinen zentralen Themen von Aufbruch und Rückkehr nochmal von einer spielerischen, doppelbödigen Seite und schließt damit einen Entwicklungsstrang ab: „Durch die ersten vier Alben zieht sich ein roter Faden“, erklärt er: „Das Versöhnen der beiden Lager hat immer höhere Kapriolen geschlagen. Irgendwann kommst du auf ein Treibsandplateau. Du hast dir einen Werkzeugkasten zusammengebaut. Danach hast du das Problem, dass alles weitere Reprise von etwas ist, was du schon mal gemacht hast.“ So spürte Fritz, dass ein Endpunkt erreicht war. Und es war erstmal nicht klar, wie es jetzt weitergehen sollte: „In der Beliebigkeit oder im Pomp wollte ich nicht enden. Wo man sagt: da hätten auch 18 Spuren weniger gereicht. Da hat es geklemmt. Dann sitzt du dann da und bist genervt und frustriert. Dann sagte ich: OK, dann kehren wir doch mal zu dem Kern der Sache zurück.“  
 
Fritz hat nie wie die meisten Singer-Songwriter erst einen Text geschrieben und dann dazu den Song komponiert. Bei ihm kommt, wie bei den meisten Rappern, immer erst die Produktion und dann der Text. „Da existieren dann so Fragmente, die man sich da so raufbiegen kann. Aber bei manchen Sachen passt das einfach nicht. Wenn Du so einen richten Stomper hast, musst du nicht auf Teufel komm raus einen Text dazu suchen. Da habe ich gesagt: Scheiß drauf, das mach ich jetzt nicht mehr.“
 
Also holte Fritz seine alte Drum Machine und den Jupiter 8 raus und tauchte in die Sounds ein, die ihn vor zwanzig Jahren zur elektronischen Musik brachten. Am Anfang seiner Karriere ging es darum, sich selbst durch einen neuen Ansatz zu definieren. Jetzt feiert Fritz die Klänge und ihre befreiende Wirkung auf unser Bewusstsein. Fritz wäre nicht Fritz, wenn da nicht auch eine Portion Zweifel im Spiel wäre: „Man muss sich dann hinstellen und sich fragen: Kann ich damit leben? Find ich das gut? Oder geht es hoffentlich in einem Jahr vorbei, und wir haben nicht drüber geredet?“
Diesen Neuanfang, der zugleich eine Besinnung auf die eigenen Anfänge und die eigene Herkunft ist, zeigt Fritz auch dadurch an, dass er sich zum ersten Mal nicht auf dem Albumcover zeigt. An die Stelle seines Portraits ist ein tolles, stimmungsvolles Landschaftsbild getreten. Die Pinselstriche formen sich zum Ufer eines Sees oder eines Flusses, sie sind abstrakt, drücken aber so umso mehr aus. Es stammt von Fritz´ Großvater, dem berühmten DDR-Maler Fritz Eisel, es heißt „Winterabend in M.“ und ist 1990 entstanden. Da war Fritz neun Jahre alt.  
 
Fritz Kalkbrenners’ Zweifel ist in der Musik nicht hörbar. Vielleicht funktioniert die Unsicherheit als Filter, der dafür sorgt, dass nur die Sounds auf dem Album auftauchen, zu denen Fritz eine echte, emotionale Verbindung hat.  
Das Album „Drown“ beginnt spielerisch: Die flirrende Hookline von Enter ist an einem Zupfinstrument entstanden, in dem Daumenklavier und Kalimba verschmolzen sind. „Das ist auch ein Spielzeug, mit dem sich Kinder in den Schlaf spielen können.“, erklärt Fritz. Hier führt es uns in die so fremdartige wie faszinierende Welt der elektronischen Klänge ein. Bei Ride bricht aus einer sanft wogenden Bassline ein Break mit schrillen, verstimmten Orgeltönen hervor. „Dieser Handgriff ist nicht neu, aber er funktioniert wie sau. Gerade auf der ADE ausprobiert.“, lächelt er. Das Interlude 3 ist ein Spalter, es zeigt an, dass wir uns auf einem Album befinden und nicht auf einer Maxi oder einem DJ-Mix. Bleed ist ein ganz klassischer House-Track. Fritz hat dabei an das legendäre Mainstreet-Projekt aus den späten Neunzigern gedacht. Dubbige Sounds erzeugen eine Körperlichkeit, schmetternde Claps und schrille Chords bilden ein Gegengewicht. Mit dem bedächtigen Drown steigt Fritz noch tiefer in die dubbigen Klänge ein. In einem der schönsten Momente des Albums verliert sich der Track am Ende in einem driftenden Phasen-Feedback. Interlude 1 löst diese Spannung auf, um die Bühne für ein neues Kapitel freizumachen. Mit den Xylophonen von Run bringt Fritz eine Zärtlichkeit ins Spiel, die subtil im Hintergrund gehalten wird. „Die Bläser sind eine Reminiszenz an die alte Produktionsphase. Ich wollte sie prominent einsetzen.“, merkt er an: „Aber Chopstick und Johnjon sagten: Drop die erst ganz am Ende. Das ist eigentlich Poser-Gehabe, wenn man ehrlich ist. Kommt man aber nicht drum rum.“, lacht er. Dann öffnet sich der Klangraum, die Tracks werden trippiger: Bei Lose werden krachige Industrial-Sounds von einer melancholischen Melodie getragen. „Man kann nicht aus seiner Haut raus. Happy hat mir nie gelegen.“  
 
Burn ist eine puristische Nummer, ein paar Claps, eine Bassline, die zentrale Figur wurde live aufgenommen mit einem einzigen Synthesizer. „Da wird fünf Minuten nur das Thema gefeiert.“, sagt Fritz: „Es gibt Nummern von früher, da läuft das so durch. Danach ist man künstlerischer geworden: wir gehen hoch, wir gehen runter. Dann kommt ein schönes Break, dann kehren wir mit der ganzen Kraft zurück. Kannst du aber eine Spannungskurve mit einem einzigen Element aufbauen? Dann hast du die Überlegung, ob das zu wenig ist. Am Ende habe ich gesagt: Nee, ist es nicht. Die Abwesenheit einer greifbaren Dramaturgie verhindert, dass man sich von der Nummer lösen kann: so fiebert man mit den Sounds. Nur sie können einem sagen, was als nächstes passiert.  
 
Dann schwenkt Fritz ins Finale ein. Fall ist ein hymnischer Track, die Spuren schrauben sich auf unberechenbare Weise ineinander. Fritz will weg vom „Klangklötzchen-Schieber-Fieber“, vom endlosen Editieren am Bildschirm, hin zu einer Spontanität, die in live aufgenommenen Spuren für den Hörer erlebbar wird. Bei Seek können wir uns fallen lassen. Aus den verhallenden Orgelklängen meint man Fritz Stimme herauszuhören. Ein magischer Moment. Mit der Abschiedsnummer Play bringt Fritz sein Verständnis von Clubmusik nochmal auf den Punkt: man steht ganz allein auf dem Dance Floor und ist durch die Musik doch mit der Welt verbunden.  
 
Auf dem Weg zu diesem Album musste Fritz mit sich ringen. Seine Stimme hat ihn erfolgreich gemacht. So ist es keine Frage, dass er sie an einem Moment hinter sich lassen musste, um zu sich selbst zu finden. Aus diesem Ende macht er einen Anfang. Was als nächstes kommt, weiß niemand. Nicht mal er selbst.  
 
Alexis Waltz, Berlin 2017

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Mi 11.07.2018
16.00 Uhr
Kinder + Eltern

Kinderstück + mobile Klassenzimmerproduktion / Von Anna Langhoff / Uraufführung / 7 bis 12 Jahre
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So 15.07.2018
21.00 Uhr
Musik

m Jubiläumssommer 2018 sind alle Rostocker Chöre, Sängerinnen und Sänger eingeladen, Teil eines großen gemeinsamen Singens zu werden. Der 15. Juli 2018 steht ganz im Zeichen des Gesangs. Geplant ist ein Abschlusskonzert aller Shanty-Chöre, die am Shantychortreffen teilgenommen haben. Dabei werden Stücke aus dem Rostocker Liederbuch erklingen. Ab 21 Uhr wird die Geschichte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Liedern erzählt. Dabei werden alte Lieder zu hören sein, deren Melodien lange verschollen waren und nun in neuen Arrangements erklingen, und es werden bekannte Lieder zum Mitsingen einladen und die Stadt von einer neuen, musikalischen Seite erleben lassen. So spannt sich ein weiter Bogen von Gesängen des Mittelalters bis hin zur heimlichen neuen Hymne der Stadt - Marterias „Mein Rostock“.

Alle Rostockerinnen und Rostocker sind herzlich eingeladen, an diesem großen und bewegenden Singen teilzunehmen. Prof. Dr. Markus J. Langer übernimmt die künstlerische Leitung der Veranstaltung rund um das Ludewigbecken im Inselquartier Holzhalbinsel.

Alle Lieder des Programms stehen als Noten (auch Chorbuch) auf  den Internetseiten www.rostocksingt.de/downloads oder www.rostock800600.de und als Hörbeispiele im Dateiformat mp3 zum Ansehen bzw. Anhören und zum Download zur Verfügung. So ist es möglich, sich auf die Proben vorzubereiten oder sogar ohne gemeinsame Vor-Proben nur mittels Haupt- und Generalprobe bei der Aufführung mitzuwirken.

„Rostock singt“
Sonntag, 15. Juli 2018
Ludewigbecken Holzhalbinsel

Generalprobe
am Sonnabend, 14. Juli 2018, von 17 bis 20 Uhr
Ludewigbecken Holzhalbinsel

Probenmöglichkeiten
für alle interessierten Sängerinnen und Sänger

Volkstheater Rostock:

Freitag, 8. Juni 2018, 19.00 Uhr, große Bühne des VTR, „O Fortuna“ (Carmina Burana)
Freitag, 14. Juni 2018, 19.00 Uhr, große Bühne des VTR, „O Fortuna“ (Carmina Burana)
Leitung der Singakademie und Opernchor: Frank Flade

Dienstag, 15. Mai 2018, 17.30 bis 18.30 Uhr, Leitung: Dmitry Krasilnikov
Dienstag, 26. Juni 2018, 17.30 bis 18.30 Uhr, Leitung: Dmitry Krasilnikov
mit dem Kinderchor der Singakademie im Volkstheater Rostock (auch für Erwachsene)
Treffpunkt: um 17.15 Uhr am Künstlereingang VTR; Patriotischer Weg 33


Weitere Probenmöglichkeiten:

Sonnabend, 9. Juni 2018, 12.00 bis 13.00 Uhr in der Pause der „Schöpfung“-Proben
Sonnabend, 23. Juni 2018, 12.00 bis 13.00 Uhr in der Pause der „Schöpfung“-Proben
jeweils im Forum der CJD Christophorusschule, Groß Schwaßer Weg 11

Dienstag, 12. Juni 2018, 18.30 bis 22.00 Uhr, Zirkus Fantasia, Am Kabutzenhof
Dienstag,  3. Juli 2018, 18.00 bis 22.00 Uhr, Hauptprobe St.-Marien-Kirche
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Sa 28.07.2018
08.30 Uhr
Sport

Am Sonnabend, den 28.07.2018 findet das 17. Warnowschwimmen im Rostocker Stadthafen statt. Beim „Schwimmfest für die ganze Familie“ gibt es insgesamt 5 Strecken: von 50m für frischgetaufte Seepferdchen über 200m und 400m für Junioren, bis 500m und 2200m ohne Altersbeschränkung. Den Abschluss bilden die „Warnowstaffeln“ mit Teams a 3 Personen.  
 
Auch Landseitig ist das Warnowschwimmen auf die ganze Familie ausgerichte. Mit gastronomischen Angeboten, Hüpfburg für die Kleinsten und nicht zuletzt einer optimalen Aussicht auf die Schwimmstrecken machen das EURAWASSER Warnowschwimmen  
Die Veranstalter empfehlen besonders für die Schwimmwettkämpfe 500m „Jedermann“ und 2200m „Stadthafen“ die Nutzung der Voranmeldung auf der Veranstaltungswebsite www.warnowschwimmen.de, dort sind auch alle Informationen rund um das Schwimmfest verfügbar.
 
Die Voranmeldung ist bis zum 20. Juli 2018 zu vergünstigten Startgebühren möglich. (10 EUR für Kinder und Jugendliche, 15 EUR für Erwachsene). Für Kurzentschlossene ist eine Anmeldung vor Ort am Morgen der Veranstaltung möglich.

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10 / 15 €
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mit allen Infos an termine [ät] 0381-magazin.de