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Sport

Hc empor rostock

Okt 08

Vor 26 Jahren war Rostock der Nabel der Handballwelt. 1982 gewann die BSG Empor Rostock die Europameisterschaft der Vereinsmannschaften, so eine Art Champions League. Der Verein hatte einen Ruf wie Donnerhall. Spieler wie Frank Wahl, Rüdiger Borchardt und Matthias Hahn waren Leistungsträger der DDR-, und später auch der gesamtdeutschen Nationalmannschaft. Im September 2008 startete der HC Empor in die Saison der 2. Bundesliga Nord. 0381 sprach mit Trainer Lars Rabenhorst über die neue Spielzeit.

 0381-MAGAZIN: 
  Herr Rabenhorst, Sie sind gerade in Ihre erste richtige Saison als Trainer in Rostock gestartet. Wie fühlt das sich das an?
Lars Rabenhorst (34, Trainer HC Empor): Es ist schön. Ich kenne die Jungs, mit denen jetzt zusammenarbeite ja zum Großteil schon länger, weil ich mit einigen noch zusammengespielt habe und andere schon im Nachwuchsbereich trainiert habe. Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation des Vereins habe ich viele Spieler aus der A-Jugend in die 1. Mannschaft hochgezogen. Bei diesen jungen Spielern sind natürlich Schwankungen programmiert. Doch in erster Linie sehen wir , dass die Spieler hungrig sind, sich beweisen wollen. Nicht viele Spieler in diesem Alter bekommen so eine Chance.

 0381-MAGAZIN:   Sie sprechen die Alterstuktur Ihres Kaders an. Welches Saisonziel streben Sie an, und was ist realistisch?
Lars Rabenhorst: Natürlich kann nur der Klassenerhalt unser Ziel sein, auch wenn wir wissen, dass es schwer wird. Wir sind mit einem Sieg zu Hause gegen Hildesheim, einen der Aufstiegsanwärter, gestartet. Das war natürlich toll für meine Jungs, weil sie gleich zum Start ein Erfolgserlebnis hatten, dass man so nicht einplanen konnte. Und auch fürs Publikum war eine gute Sache. Es waren über 700 Zuschauer in der ScandlinesArena, die wir begeistern konnten. Wir hoffen, dass die Leute wiederkommen und noch jemanden mitbringen, weil unsere junge Mannschaft guten Handball spielt.

Andererseits wurde etwaige Euphorie auch gleich wieder gedämpft, da wir am 2. Spieltag auswärts mit 15 Toren verloren. Klar wissen wir, dass es auswärts immer schwer sein wird, aber wir werden immer dazu lernen. Und da das Team sehr jung ist, werden wir im Saisonverlauf hoffentlich psychisch und physisch stärker werden. Realistisch braucht man 24 Punkte zum Klassenerhalt. Wir wollen natürlich vor allem gegen unseren direkten Konkurrenten punkten und ein paar Favoriten ärgern.

 0381-MAGAZIN:   Und welche Perspektive sehen Sie für die Mannschaft?
Lars Rabenhorst: Langfristig eigentlich sehr gute! Wir haben teilweise sehr junge und sehr talentierte Spieler wie Michael Höwt und René Gruszka, die zwar noch in der A-Jugend spielen könnten, aber nun schon Erfahrungen in der Männer-Bundesliga sammeln dürfen.

 0381-MAGAZIN:   Nun ist Empor Ihre erste Station als Profi-Trainer. Was für eine Sorte Trainer sind Sie?
Lars Rabenhorst: Also ich bin kein autoritärer Trainer alter Schule. Diesen Stil fand ich selbst in meiner Spielerlaufbahn nicht so toll. Wie gesagt habe ich mit meinen jetzigen Spielern selbst zusammen gespielt oder im Nachwuchsbereich gearbeitet. Klar ist, dass ich mit den älteren Spielern eng zusammenarbeite, schließlich haben wir ja die selben Ziele. Also würde ich meinen Stil als Teildemokratie bezeichnen.

 0381-MAGAZIN: 
  Rostock war ja mal eine Handball-Hochburg. Wie würden Sie die aktuelle Situation beschreiben?
Lars Rabenhorst: Wie alle Handball-Interessierten wissen, ist hier nach der Wende viel zusammengebrochen. Viele erfahrene Spieler sind damals in den Westen gegangen, um noch ein paar Jahre Geld zu verdienen. Ab Mitte der 90er hat man dann versucht, den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen, doch leider hat es nie geklappt. Wir sind ein paar Mal Zweiter und Dritter geworden. Leider mussten wir immer dem Geld hinterher laufen.

Nun versuchen wir den Neuaufbau mit Spielern, die sich mit dem Verein identifizieren, weil sie von hier kommen und schon länger im Verein sind. Zwei unserer vier Rückraumspieler sind 18 Jahre alt. Schwankungen sind bei einer so jungen Truppe programmiert, doch die Spieler werden sich noch körperlich und als Mannschaft entwickeln. Hoffentlich auch schon in dieser Saison.

 0381-MAGAZIN:   Also werden Sie Siege und Niederlagen nie überbewerten.
Lars Rabenhorst: Wir werden nach Siegen nicht euphorisch werden und nach Niederlagen nicht alles verdammen. Niederlagen werten wir aus und versuchen Fehler abzustellen. Realistisch betrachtet haben gegen 6 oder 7 Teams kaum eine Chance, weil diese aufgrund ihrer Investitionen starke Kader haben und um den Aufstieg spielen. Wir konzentrieren uns auf die Gegener in unserer "Preisklasse" und versuchen die Großen mal zu ärgern.

 0381-MAGAZIN:   Dabei wünschen wir viel Erfolg! Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben!


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