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Klaus Urban – ein Stück Radiogeschichte

Klaus Urban – ein Stück Radiogeschichte

Okt 16
Wenn man die Weiterführung der Radio DDR-Ferienwelle als NDR-Ferienwelle, das öffentlich-rechtliche Programm von Radio MV und den Start der Ostseewelle als privatwirtschaftlichen Radiosender in Mecklenburg-Vorpommern miterlebt, kann man sich als Teil der Radiogeschichte bezeichnen. Klaus Urban erlebte zudem wie man von Bandmaschinen auf digitalisierte Selbstfahrerstudios im Hörfunk umstieg. Erlebte den Aufbau des nicht-kommerziellen Jugendprogramms Radio LOHRO in Rostock. Erlebte ein Stück Radiogeschichte in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Hörfunk setzt sich aus den Bestandteilen Tonaufnahme, Übertragung und Empfang zusammen. Seine Geschichte reicht zurück bis in die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts. Klaus Urban hat sich schon seit seiner frühsten Kindheit für genau diese Technik interessiert und brachte so seine eigene Geschichte ins Rollen. Heute kann man ihn als "alten Hasen" im Business bezeichnen. Ein Business, welches meist als Begleitmedium ohne große Aufmerksamkeitsspanne bezeichnet wird. Seine Kindheit begann in Stralsund und führte ihn in der vierten Klasse nach Rostock. 1971 absolvierte er sein Abitur und nahm das Studium der technischen Elektronik auf. Schon damals schnappte er sich in seiner Freizeit einen Besenstiel und kommentierte die Musik in den heimischen vier Wänden. Es folgten Unterhaltungsabende mit improvisierten Interviews im Kreise der Familie. Augenblicke, die ihn später zum Plattenteller und dem Mikrofon hauptberuflich führen sollen. Aber zurück zu seinem Studium. Heute würde man dies wohl eher als Informatik in seinen frühen Stunden bezeichnen. Eine bewusste Wahl, da er schon immer Interesse an Technik und vor allem an Radiotechnik hatte. Transistoren waren kein unbekanntes Konstrukt und so baute er schon in Kindertagen, wie ein kleiner Daniel Düsentrieb an Radiogeräten herum. Sein Interesse wurde durch die unkonventionellen Themen und die "freie Musik" des Piratensenders Radio Caroline (Verfilmt unter dem Namen Radio Rock Revolution) weiter angefeuert. Ein gezielter Weg, den er allerdings nicht gleich gehen konnte. Bis 1990 arbeitete er als Wartungsingenieur. Die Wende sollte aber auch bei Klaus eine Drehung im Leben verursachen. Mit der Vereinigung von Ost und West konnte er einen Schritt Richtung Radio und damit zu seinem selbst gewählten Traum gehen. Es gab eine Ausschreibung bei der damaligen Radio-DDR- Ferienwelle und er wurde genommen. Klaus erster Moderationsjob. Klaus als Nachrichtensprecher.
"Man braucht heute viel Ausbildung und ein Abschluss ist sicherlich gut, aber wenn Menschen spüren sie haben Interesse, dann sollten sie es machen. Interesse ist ein unglaublicher Motivator.", so kommentiert der Moderator seinen Weg selbst und die Tatsache, dass er nur mit einem starken Willen, aber auch durch Anstöße von Arbeitskollegen und Freunden diesen gegangen ist. Natürlich wurde mit ihm gearbeitet. Wie man moderiert. Was Kommunikation im Radio ist und so weiter. Was folgte war die Musikredaktion bei Radio MV in Schwerin. Am 1. Juni 1995 ging schließlich die Ostseewelle an den Start und Klaus stand als erster am Mikrofon, gleich im Frühprogramm. Ein unglaublicher Druck auf ihm. Ein neuer Sender, der privatwirtschaftlich agierte und Studios, welche nun selbst gefahren wurden. Alles selber machen. Sprechen, Knöpfe drücken, Fader schieben, damals noch mit Bandmaschinen und CD-Playern. Ein Stück Radiogeschichte, welche Klaus erlebte. Und heute? Heute arbeitet er ehrenamtlich bei dem lokalen Radioprojekt LOHRO und unterstützt den nicht-kommerziellen Sender mit seiner rauchigen und sehr markanten Stimme. Führt Interviews und leitet junge Menschen in der Radioarbeit an. Heute ist er es, der sagt, wie man richtig moderiert und ein Interview so führt, dass der Studiogast entspannt ist.
Doch nicht nur die Jungen sind ihm wichtig, auch die Älteren liegen in seinem Fokus. 2014 entstand in Zusammenarbeit mit der Ehreamtskoordinatorin von Radio LOHRO die Idee auch für und mit Älteren Radio zu machen. Es folgten Redeaktionsmitglieder, Themen und Ideen. Die Sendung wurde getauft: Horizonte – Das LOHRO Magazin für alle, die weiter blicken. "Das Leben der Älteren wiedergeben. Was passiert in den Stadtteilbegegnungszentren?", so argumentiert er die Inhalte und den Fakt, dass auch er sich mit dem Thema Endlichkeit auseinandersetzt. So liegt es ihm besonders am Herzen ein breites Spektrum abzubilden. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Klaus hält sich jung, durch die Arbeit mit den jungen Leuten bei LOHRO, und seinem ständigen Drang nach Neuem. Und da es sich von Radiowellen allein nicht leben kann, setzt er seine Fähigkeiten freiberuflich ein als DJ und Sprecher für die Vertonung von E-learning-Produkten oder Filmen ein.

Antje Benda

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