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Vorschau auf die Ausstellungen des Jahres 2017 in der GALERIE MÖLLER

Vorschau auf die Ausstellungen des Jahres 2017 in der GALERIE MÖLLER

Jan 17

Das Jahr des 30. Galeriejubiläums neigt sich mit der sehr erfolgreichen Ausstellung mit Grafik von INGE JASTRAM dem Ende entgegen. Die Wiedereröffnung startet am 19.01.2017 mit der 3. Ausstellung der Hamburger Künstlerin ANNEGRET FAHR. Die Zeichnung als künstlerisches Mittel sich auszudrücken, zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ausstellungen des Jahres.

Sie ist für mich die „Mutter aller Künste" und Annegret Fahrs Metier. Sie studierte sowohl Theologie und Architektur, aber hauptsächlich das Leben. Ihre Zeichnungen faszinieren und rühren zugleich. Menschen, Menschlein, Tiere, Boote, Landschafts- oder Raumstrukturen sind in alltäglichen Situationen festgehalten, die zwar das unmittelbar Erlebte wiederzugeben scheinen, aber auch etwas von Annegret Fahrs Sicht auf die Welt preisgeben. ANNEGRET IM WUNDERLAND.

In den Zeichnungen von Annegret Fahr ist ein STAUNEN, ein sich WUNDERN. Was hat sie an dem Tag erlebt, was hat sie berührt ? Auf jeden Fall sind ihre Blätter geheimnisvoll. Es gibt immer ein Problem, aber auch die Hoffnung auf eine heitere Lösung. Diese Doppelbödigkeit macht ihren besonderen Reiz aus. Seitdem die Galerie die erste war, die mit MORITZ GÖTZE eine Ausstellung geplant hatte, hält er ihr die Treue. Als ich 1990 die erste Ausstellung mit Moritz Götze eröffnete

stellte ich ihn als einen noch relativ unbekannten Künstler vor. Die Frage stellt sich heute andersherum: Wer kennt Moritz Götze nicht? Es gab seit 1989 keine wesentliche Rezension über Bildende Kunst der DDR, in welcher der 1964 in Halle geborene Möbeltischler und künstlerischer Autodidakt, nicht erwähnt wurde. Nicht weil er ein typischer Vertreter der DDR Kunst ist, sondern weil er ein eigenständiges und auffallendes, den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchendes Werk geschaffen hat und schafft. Sehr offen und sehr öffentlich.

Schon vor fast 30 Jahren war seine Kunst erfrischend unakademisch, mit ihrem dilettantisch wirkendem Zeichenstil und ihrer häufig grellen Farbigkeit. Deutsche Popart.

Zahlreiche Ausstellungen in namhaften Galerien und Museen, national und international, haben ihn zwar berühmt gemacht, ihn aber in seinem umtriebigen, ideenschwangeren und freundlich-naiven Wesen nicht verändert.

Gleichzeitig, wie bereits 2008, stellt die norddeutsche Schmuckdesignerin SIMONE MÖNCH aus, womit die Galerie die Ausstellungsreihe zur Förderung der Schmuckkunst fortsetzt. Simone Mönch hat mit ihren eigenwilligen Objekten jede thematisch Ausstellung der Galerie, ob es um skurriles und figürliches oder Schmuck aus alternativen Materialien ging, bereichert. Mit ihrer klaren Formensprache, die zumeist nicht dem streng konstruktivem, sondern eher dem linear floralen verpflichtet ist, schafft sie Schmuck von zauberhafter Zeitlosigkeit.

Die Ausstellungsreihe der KÜNSTLERPAARE findet bereits seit 2016 in veränderter Form statt.

Sie werden nicht mehr gemeinsam ausgestellt, sondern nacheinander.

Die Magdeburger HELGA undF RANK BORISCH, beide um 1940 geboren, gehören zu den ältesten Künstlerfreunden der Galeristen, die 10 Jahre in Magdeburg lebten. Beide sind zeitlebens mit dem Theater verbandelt. Sie hat in Dresden Puppen und Bühnengestaltung studiert, er Bühnenbild. Schon Jahrzehnte haben sie das Feld der zweckgebundenen Arbeiten verlassen. Er, sein letztes Engagement war am Hallenser Theater von Peter Sodan, als Maler und Grafiker, der der Landschaft sehr zugeneigt ist. Sie als Textilkünstlerin und Grafikerin, deren Werk sich durch sehr eigenwillige Zeichenkunst in der Welt der Mythen, Märchen und Geschichten bewegt.

HELGA BORISCH spielt mit ihrer Persönlichkeit und Kunst eine ähnliche Rolle in Sachsen Anhalt, wie Inge Jastram in Mecklenburg.

Parallel zu Frank Borisch zeigt NORA FIEGE aus Berlin „EOS Light Jewellerys". „ Die Poesie des Lichtes und die kreative Zweckentfremdung von bisweilen prosaischen Materialien faszinieren mich seit langem. 2010 begann ich erstmals, einen reflektierenden Stoff als Ausgangsmaterial für Schmuckentwürfe zu verwenden. Die Faszination für die Möglichkeiten dieses Materials ist seitdem ungebrochen". sagt sie. Das wird die ungewöhnlichste Schmuckausstellung seit Jahren.


Zu Beginn der zweiten Hälfte des Jahres wird die Ausstellung „Die dagelassenen" die Möglichkeit der Wiederbegegnung mit Arbeiten bieten, von denen sich die Galeristen nach Ende der Ausstellungen nicht trennen mochten und die sie jetzt aus ihrem oft durch Platzmangel geschuldetem Lagerdasein befreien.

HEIKE ROESNERS „Geschichten aus Papier" genießen dagegen ein ständige, sehr augenfällige Präsenz in der Galerie. Verarbeitete sie zunächst Gebrauchtpapiere aus aller Welt, welche die studierte Malerin leidenschaftlich sammelt, zu Schmuck, gehört jetzt ihre ganze Hingabe Geschichten erzählenden Figuren. Ob in der Serie der „Mitwisser", 34 cm hohen Figuren, oder mehrfigurigen kleinen Ensembles, wie „Waldflucht" oder „Strandtag" - es bleibt die gleiche Technik der verleimten Papiercollage auf einem Drahtgeflecht. Trotz internationaler Erfolge bleibt sie der Galerie treu, die sie als erste vertreten und gefördert hat.

Am Ende des Sommers, ab dem 24.8. 2017 gibt es eine Wiederbegegnung mit der humorvoll spritzigen und witzigen Zeichenkunst des Potsdamers WOLF-DIETER PFENNIG, der eine Professur in Wismar inne hat.

Für seine heiter-ironischen Motive ist er weltweit bekannt. Seine unverwechselbaren Zeichnungen, Grafiken, Malereien und Plakate finden sich u.a. im Museum Of Modern Art Toyama (Japan), im Museum Lahti (Finnland), in der Akademie der Künste Berlin sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Die Karte zum 30. Galeriejubiläum stammt aus seiner Feder.

Die dritte Künstlerin des Jahres, die sich dem Papier verschrieben hat ist HILDE JANICH aus Essen. Sie zeigt nicht nur ihren Pergamentschmuck, sondern wird auch in einem Vortrag Einblick in seine Entstehung geben.

„Wenn ich Stücke erfinde, sind sie zunächst oft wie Lebewesen für mich. Ich spüre regelrecht ihren Atem, ihr Pulsieren und ihre Bereitschaft sich zu wandeln, mir ihre verschiedenen Gesichter oder Facetten zu zeigen."


Die Ausstellungsreihe der „Vielseitigen Künstler" gibt erneut Einblick in das Schaffen des Hallensers RAINER HENZE. Seine Metallskulpturen und Grafiken betitelte er mit der Überschrift „Figuren - Theater" .

Sein eigentliches Studium an der „Burg" in Halle galt der Metallgestaltung. Parallel dazu nutzte er alle Möglichkeiten sich in der Druckgrafik zu vervollkommnen.

Das hat zur Folge, dass beide Künste bei ihm gleichwertig sind, obwohl sie formal völlig unterschiedlich sind. Im Metall ist er streng konstruktiv, in der Grafik figürlich erotisch, erzählend.

Die Jahresabschlußausstellung gestalten zwei renomierte Künstler ihrer Genres.

WALTER HERZOG aus Berlin mit Druckgrafik und MONIKA OLY aus Gellnhausen mit Schmuck.

Walter Herzog, 1936 geboren, ist ein Meister der Zeichnung und Radierung. Im Osten Deutschlands zählt er zu den gefragtesten zeitgenössischen Grafikern. In unzähligen Einzelausstellungen, unter anderem in Frankreich, Belgien, Spanien, Großbritannien, Rußland, Norwegen, Polen, Japan und den USA, konnte er sein Werk präsentieren. Seine Arbeiten befinden sich zudem im Besitz zahlreicher Museen und Sammlungen, u.a. in den Kupferstichkabinetten von Dresden, Leipzig und Berlin und in der Sammlung Ludwig."...Mir fällt nichts ein, mir fällt etwas auf. Ich radiere was ich sehe oder vielmehr was ich denke, was ich sehen sollte. Durch Geist, Auge und Hand gefiltert, gespiegelt und geformt, in niemandes Auftrag als dem Innewohnenden. Staunen und Sehnsucht muß immer im Spiel sein. Im Winter radiere ich den Sommer, im Gebirge das Meer. Den Meistern nacheifernd, Vergängliches festhaltend, Schönes bewahren und erzeugen. Die Bemühung gilt immer dem Inbild statt dem Abbild. ..."

MONIKA OLY hat gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann von 1958 bis 1963 die Staatliche Zeichenakademie Hanau mit Ausbildung zu Juwelenschmieden absolviert. Sie entwickelten in der Schleudergußtechnik einen Schmuck mit einer besonderen Oberflächengestaltung, der ihn einzigartig und wiedererkennbar macht. Im Jahre 1963 wurde Oly mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet, im Jahre 1971 mit dem Großen Silberpreis von Mexiko.In der Galerie Möller waren ihre Arbeiten bereits zweimal ausgestellt.


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