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Leuchtturm in der Wissenschafts-Landschaft

Leuchtturm in der Wissenschafts-Landschaft

Jan 17
Grünes Licht – Rostocker Fraunhofer Anwendungszentrum ist eigenständige Einrichtung

Es ist geschafft. Das Rostocker Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik (AGP) ist seit 1. Januar  eine eigenständige Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Kurzfristig soll es sich zu einem eigenen Fraunhofer Institut entwickeln. Für den Leiter der Einrichtung, Professor Martin-C. Wanner,  seines Zeichens auch Senior-Professor der Uni Rostock, ist das „ein Meilenstein in der Entwicklung der lokalen Wissenschaftslandschaft“. Das sei ein Aufstieg „in die erste Bundesliga der produktionstechnischen Institute Deutschlands“, betont  Prof. Wanner. Die gebe es in vielen Bundesländern nicht. Sein Haus erwirtschaftete letztes Jahr mit etwa 140 Projekten bei Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet 6,4 Millionen Euro. Es werden über 20 Prozent der Wirtschaftserträge im Ausland erarbeitet, überwiegend in England und Dänemark. Die Einrichtung bestreitet ihren laufenden Betrieb weitgehend aus eigenen Mitteln. Der direkte Landesanteil beträgt weniger als zwei Prozent des Betriebshaushaltes.
Der Fraunhofer-Ausschuss hatte im Oktober grünes Licht dafür gegeben, dass das Rostocker Fraunhofer Anwendungszentrum als selbstständige Einrichtung der Fraunhofer Gesellschaft geführt werden darf. „Wirtschaft und Wissenschaft bei uns im Land werden profitieren davon“, ist Wirtschaftsminister Harry Glawe überzeugt. Und Uni-Rektor Professor Wolfgang Schareck dazu: „Wir brauchen die Allianz mit den außeruniversitären Instituten. Die Forschung dort versammeln, wo die Alma Mater - also die Mutter der Wissenschaft - ist, das zahle sich aus.
Derzeit arbeiten 71 wissenschaftliche und technische Mitarbeiter in der Rostocker Fraunhofer-Einrichtung. Dazu kommen noch elf Mitarbeiter an der Universität der Lehrstühle Fertigungstechnik und Fügetechnik und etwa 71 wissenschaftliche Hilfskräfte. Bis zum Jahr 2021 ist ein Personalwachstum auf über 90 Fraunhofer-Mitarbeiterinnen und- Mitarbeiter geplant.
Die  Rostocker Einrichtung habe sich vor allem im Bereich der maritimen Industrie einen Namen gemacht, hebt Minister Glawe hervor. Jetzt sollen auch neue Kunden erschlossen und Kernkompetenzen weiterentwickelt werden. Voraussetzung für weiteres Wachstum ist die Realisierung eines vierten Bauabschnitts. „Das werden wir unterstützen“, betonte Glawe weiter. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf 14 Millionen Euro. Der Bund trägt 25 Prozent, das Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben mit 75 Prozent aus EU- und Landesmitteln.
Das derzeitige Forschungsportfolio umfasst Fertigungsverfahren, Automatisierungstechnik, Qualitätstechnik, Unternehmensorganisation und Produktentwicklung für die Geschäftsfelder Schiffe und Offshore, Bauwesen, Stahlbau sowie Flugzeug- und Schienenfahrzeugbau.
Prof. Wanner hat Zukunftspläne. „Wir wollen den Blick verstärkt auf die Unikat-und Kleinserienfertigung mit großem Focus auf das maritime Umfeld legen“. Den Firmen würden nicht nur Forschungs- und Entwicklungs-Themen angeboten. „Wir sind auch in der Lage, bei Tagesproblemen zu helfen“, sagt Prof. Wanner. Das Haus verfüge über eine akkreditierte Prüfeinrichtung. Zudem gebe es eine Überwachungs- und Zulassungsstelle für Verbinder wie Schrauben und Nieten.
Dazu IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen: „Die Maritime Branche ist ein gutes Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand gehen. Meine große Anerkennung gilt dabei Prof. Wanner, der der maritimen Industrie vielfältige Forschungsdienste anbietet.“ Die Heraufstufung des Fraunhofer Anwendungszentrums für Großstrukturen in der Produktionstechnik sei  dafür ein Gütesiegel und der Erfolg jahrelanger intensiver Arbeit.

WOLFGANG THIEL

Bild: Prof. Martin Wanner vor der Orbitalschweißanlage im Technikum der Fraunhofer-Einrichtung zusammen mit Prof. Dr.-Ing. habil Knuth-Michael Henkel. (Foto: privat)

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