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Dierkower Elche verpassen Titel bei Hanse-Masters

Dierkower Elche verpassen Titel bei Hanse-Masters

Aug 17
Am Samstag, 12.08.2017, fand im Sportpark Gehlsdorf das mittlerweile elfte Hanse-Masters-Turnier im 10er Rugby statt. Bei gutem Wetter und bester Hanse-Sail-Stimmung fanden Teams aus Brandenburg, Wismar, Neuenkirchen bei Greifswald und Szczecin den Weg an die Warnow, um mit den gastgebenden Dierkower Elchen dem Rugby-Ei hinterher zu jagen.

Dabei konnte der Rostocker Trainer Constantin Sommer bei der Aufstellung aus dem Vollen schöpfen, da trotz der vorlesungsfreien Zeit viele der Rostocker Studenten extra länger in der Hansestadt geblieben sind, um den Rugby-Höhepunkt mitzugestalten. Dementsprechend hoch waren die Motivation und der Ehrgeiz der Hausherren. Denn die Jahre zuvor war man stets ein fairer Gastgeber und ließ bei jedem Turnier andere Teams gewinnen.

Zum Turnierauftakt ging es für die Rostocker direkt gegen ihren Partner aus der Spielgemeinschaft in der Verbandsliga, die Freibeuter aus Wismar. Sichtlich nervös agierten beide Teams und zeigten ein teils sehr zerfahrenes und unorganisiertes Rugby. Erst nach einer lauten Ansprache durch den Rostocker Trainer kam System ins Angriffsspiel der Gastgeber. Insgesamt drei Mal konnte die Wismarer Verteidigung durchbrochen werden und jeweils ein Versuch erzielt werden. Wehrmutstropfen war die insgesamt schwache Ausbeute an Kicks. Nur einer der drei Versuche konnte sicher erhöht werden. Letztlich gewannen die Elche verdient mit 17:0 gegen die Freibeuter.

Im zweiten Spiel trafen die Hausherren dann auf die Rugbyspieler vom ehemaligen DDR-Serienmeister Stahl Brandenburg. In einem körperlich harten, aber stets fairen Spiel wurde um jeden Zentimeter des Gehlsdorfer Rasens gekämpft. Die Männer von der Havel agierten konzentriert und konterten die Angriffe der Gastgeber mit zwei sehenswerten Versuchen aus, die beide sicher zur 14:0 Führung für die Brandenburger erhöht werden konnten.

Die Elche steckten jedoch nicht auf und legten den Anschlussversuch zum 14:5, der leider wieder nicht erhöht wurde. Lediglich mit einem Straftritt konnten die Elche noch einmal auf 14:8 an die Brandenburger herankommen. Mit der letzten Aktion des Spiels schafften die Hausherren fast noch die Wende. Verbinder Robin Hollinski fand die Lücke und sprintete beherzt ist Malfeld der Brandenburger und legte zum 14:13 ab. Hätte der folgende Erhöhungskick gepasst, wären die Elche als Sieger vom Platz gegangen. Doch leider vergab der französische Innenspieler Patrick Vuillequez die beiden möglichen Zusatzpunkte und so mussten sich die Gastgeber knapp geschlagen geben.

Im dritten Spiel ging es für die Elche gegen den Sieger der letzten beiden Jahre aus Szczecin. Die Polen waren mit einem Sieg gegen Wismar und einer knappen Niederlage gegen Neuenkirchen ins Turnier gestartet und forderten den Hausherren alles ab. Am Ende konnten die Elche erstmals gegen die körperlich robusten Polen mit 14:12 gewinnen. Zudem erhielt der Kapitän der polnischen Mannschaft den Fairplay-Preis, da er einen Rechenfehler des Schiedsrichters zu Ungunsten seines Teams korrigierte und damit den Elchen den Sieg sicherte.

Im letzten Spiel des Turniers kam es dann zum Showdown um den Titel des XI.-Hanse-Masters. Da Stahl Brandenburg zuvor kanpp mit 12:14 gegen die Fortuna aus Neuenkirchen bei Greifswald verloren hatte, lag es plötzlich wieder in den Händen der Rostocker. Mit einem Sieg gegen die Mannschaft aus Vorpommern wäre der Titel beim diesjährigen Turnier möglich gewesen. Doch insgesamt agierten die Elche zu ungenau und nicht entschieden genug, um die Männer vom Ryck ernsthaft zu gefährden. Durch die am Ende hohe 17:28 Niederlage gegen den Turniersieger aus Neuenkirchen rutschten die Hausherren in der Endabrechnung sogar noch auf den dritten Platz hinter Stahl Brandenburg und vor Szczecin und Wismar ab.

Kapitän Tore Dwars zeigte sich nach Turnierende erfreut über die gute Leistung seiner Mannschaft: "Die kräftigen Jungs im Sturm haben heute die Gedränge dominiert und unserer schnellen Hintermannschaft viele Möglichkeiten gegeben, mit dem Ball zu spielen oder zu laufen. Im Hinblick auf die im September startende Verbandsliga bin ich sehr zuversichtlich, dass wir dort wieder positiv überraschen können."

Erstmals ging in diesem Jahr auch wieder ein Frauenteam der Dierkower Elche an den Start. Für viele der Spielerinnen im Rostocker Trikot war es das erste offizielle Spiel überhaupt. Der Großteil hatte erst im April beim Hochschulsportkurs der Rostocker Universität das Rugbyspiel kennengelernt. Gegen ein gemischtes Team aus Kiel, Greifswald, Oldenburg und Lübeck zeigten die Damen der Elche im Hin- und Rückspiel ein starkes und wenig zimperliches Spiel. Auch die Standardsituationen wie das Gedränge und die Gasse konnten ausgeglichen gestaltet werden.

Letztlich war aber die Erfahrung der Gäste zu groß, sodass beide Spiele deutlich verloren gingen. Trotzdem überwog bei allen Beteiligten die Freude über das schöne Turnier und die gezeigte Leistung. Kapitänin Leonie Heger war nach Spielende begeistert von ihrem jungen Team: "Wir wollten heute zeigen, dass wir in der kurzen Zeit Einiges gelernt haben und sind sehr glücklich über unsere Entwicklung. Wir sind ein junges Team, was noch viel Erfahrung braucht, aber wir hoffen, wir konnten heute zeigen, dass der körperbetonte Rugbysport auch etwas für Frauen ist."

Platzierung: 1. Fortuna Neuenkirchen 2. Stahl Brandenburg 3. Dierkower Elche Rostock 4. Szczecin Rugby 5. Freibeuter Wismar 6. Dierkower Elche Veteranen (außer Konkurrenz)

Für die Elche (Männer) spielten: Kutz, Schleifer, Salazar, Bahr, Goeda, Schrader, Heinrich, Gierenz, Seyfarth, Vollmer, Hilmes, Don-Rohde, Bohk, Hollinski, Vuillequez, Wolfgramm, Sommer, Dwars (c), Knauf.

Für die Elche (Frauen) spielten: Bierenbrodt, Heger (c), Schütte, Schwengebecher, Juchelka, Mattick, Kutz, Schleifer, Doro, Brüger, Anna


Bild: Der Rostocker Robin Hollinski im blau-weißen Trikot in der Verteidigung gegen Pawel Dunaj mit Ball aus Szczecin.


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