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Sandra Dahlmann – die Neue im „Theater des Friedens“

Sandra Dahlmann – die Neue im „Theater des Friedens“

Dez 17
Am 2. Dezember eröffnet das „Theater des Friedens“ in der Doberaner Straße mit einem neuen Konzept. Alle Altersgenerationen sollen in dem Haus einen Hafen finden. Kultur genießen, tanzen oder einfach beim Business-Lunch sich austauschen und ein bisschen zur Ruhe kommen.

Kopf hinter dem Konzept ist die Betreiberin Sandra Dahlmann. Die ehemalige Lehrerin und ehemalige Geschäftsführerin der Kabarettgruppe ROhrSTOCK hat Anfang 2016 ihre Büchertasche an den Nagel gehängt und möchte mit ihrem Team ein kulturelles Begegnungszentrum mit dem „Theater des Friedens“ in Rostock schaffen.
Was haben Templin in der Uckermark und unsere Bundeskanzlerin gemeinsam? Man könnte jetzt sagen: Sandra Dahlmann. Die 35-Jährige ist am gleichen Fleckchen Erde herangewachsen wie unsere Angie. Nach dem Abitur und einem freiwilligen Jahr musste sie sich aber entscheiden, wo sie ihren nächsten Lebensabschnitt verbringen wollte. Rostock oder Berlin? Beides dicht an der Heimat und an beiden Orten konnte sie Lehramt studieren. Letztlich fiel die Wahl auf die Ostseeküste, wo sie zunächst die Fächerkombination Physik und Deutsch studierte, bevor sie zu den Sozialwissenschaften wechselte. Und weil es nicht so einfach war, einen Referendariatsplatz in Rostock und Umgebung zu bekommen, absolvierte sie einen beruflichen Ausflug nach Potsdam. Dort hat sie noch heute mit ihren Kindern und ihrem Mann den Hauptwohnsitz. Und bis Anfang 2016 in Kritzmow auch eine feste Stelle als Lehrerin. „Der Beruf hat mich aber nicht erfüllt, obwohl ich gerne mit meinen Schülern gearbeitet habe. Es war alles so festgefahren und ich habe mich eingeengt gefühlt. Ich schließe zwar nicht aus, wieder als Lehrerin zu arbeiten, dann aber an meiner eigenen Schule.“, kommentiert sie mit einem Zwinkern ihren Ausstieg aus dem Lehrerbusiness und den Start als Geschäftsführerin für das „Theater des Friedens“. Gekauft wurde das geschichtsträchtige Gebäude von ihrem Mann und Hansa-Investor Rolf Elgeti. Und damit ihr Traum auch in die richtige Form gebracht wird, hat sie ein Team engagierter Leute um sich gescharrt. Hannes Keller fungiert zum Beispiel als operativer Leiter. Und während sie aktuell zwei bis drei Mal die Woche pendelt, sitzt Olaf Nückel aka Mas Magnum aka DJ Mas Massive an der Öffentlichkeitsarbeit, um unter anderem die Verbreitung ihres Imagefilms voranzutreiben, der auch die Entwicklung des „Theater des Friedens“ mit abbilden soll. „Das aufzugreifen ist nicht so leicht. Ich musste viel dafür recherchieren. Mich hat dann durch Zufall der Enkel der Besitzerin von 1913 angeschrieben. Der hat noch Fotos von früher und Originalbauzeichnungen vom damaligen Palasttheater. Weiteres Material zu finden ist nicht so einfach. Im Krieg wurde das Gebäude zerstört, zu DDR-Zeiten war es ein Lichtspielhaus, Clubkino und so weiter. Ich hoffe, dass wir die Geschichte ein bisschen mit einfangen können.“
Einige der alten Bilder sollen im umgebauten Haus auch ausgestellt werden, um dem Theater ein Gesicht zu geben und die Vergangenheit in die Köpfe der Menschen zurückzuholen. „Wir zeigen zum Beispiel auch den Film „Sieben Sommersprossen“. Das war der erste Film, der nach der Wiedereröffnung zu DDR-Zeiten gezeigt wurde.“ Frau Dahlmann hat also kräftig recherchiert, um die Eröffnung und die nächsten Monate ansprechend zu gestalten. Um die Position als Betreibern dieses kulturellen Treffpunktes gut auszufüllen, besitzt sie zusätzlich ein hohes Maß an Kreativität, viel Engagement und natürlich auch Erfahrung. Ihre „Sporen“ verdiente sie sich bis 2016 unter anderem bei dem Kabarett ROhrSTOCK als Geschäftsführerin und Darstellerin. Damals hat sie gemeinsam mit ihren Kollegen schon darüber nachgedacht, ein eigenes Kabarett-Haus zu gründen. Rostock war bis zu diesem Zeitpunkt die einzige große ostdeutsche Stadt, die keines hatte. 2014 nahm sie den ehemaligen Hansa-Filmpalast in der Maßmannstraße Ecke Waldemarstraße ins Visier, legte ihr Konzept vor und fand auch Anklang. Zu diesem Zeitpunkt wuchs ihre Idee vom Kabarett-Haus zu einem Mehrgenerationen-Haus mit Diskothek, Kino, Lunch und Comedy. Die Stadt wollte aber an dieser Stelle keinen Disko-Betrieb zulassen, vermutlich aufgrund der starken Anwohnerdichte. Und dann kam das „Theater des Friedens“. „Wir mussten überlegen, wie wir alles, auch familiär, zusammenbekommen würden. Aber letztlich war es wie ein Puzzle, das sich zusammenfügte.“
Im Dezember wird das Puzzle bunt und knackig: Vom Konzert der Rock‘n‘Roll-Band „Jive Sharks“ am 9. Dezember, über Filmtage für Groß und Klein mit Klassikern wie „Casablanca“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, hin zu Kabarett-Aufführungen. Sandra Dahlmann hat ein Programm gebastelt, welches sich mit der Zeit sicherlich verändern wird, aber sehr ansprechend ist. „Ich glaube daran, dass es klappt. Es ist nicht nur das Programm, sondern einfach auch das Haus, mit dem viele Rostocker etwas verbinden.“ Sowohl sie als auch ihr Team wissen, dass die Zukunft noch ungeschrieben ist. So diskutiert sie gemeinsam mit ihren Leuten über die mögliche Entwicklung und bringt mit ihren Haustechnikern die Scheinwerfer in Position, wenn der Vorhang aufgeht und die Bühne des „Theater des Friedens“ in kreatives Licht getaucht wird.

ANTJE BENDA

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