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Martin Sonneborn kommt! - Die verbotenste PARTEI

Martin Sonneborn kommt! - Die verbotenste PARTEI

Sep 09

Martin Sonneborn kommt und bringt sein Parteibuch mit - am 20.09.2009 ab 20.00 Uhr im Zwischenbau

 "Die PARTEI" will die Mauer wieder aufbauen. Denn dann könne Deutschland an der Fußball-WM mit zwei Mannschaften teilnehmen. "Und die Partei, die Partei, die hat immer recht", heißt es in dem von der alten SED übernommenen Parteilied. Kennern schwant bei so viel genialem Unfug, dass die Macher des Satire-Magazins Titanic am Werk sein müssen. Und tatsächlich: PARTEI-Chef Martin Sonneborn ist Mitherausgeber des Magazins, sein PARTEIbuch dokumentiert, wie seine Parteigänger die etablierten Parteien verballhornen und sich dabei historischer Versatzstücke bedienen, etwa wenn Ostdeutschland zur Sonderbewirtschaftungszone SBZ erklärt wird oder bei einer Versammlung der Saalschutz martialisch posiert. Einmal mehr scheint die Titanic Witz wie Irrwitz für 99 Jahre gepachtet zu haben. Wo der Spaß aufhört, lässt sich wie üblich schwer festlegen. Womöglich dann, wenn das Zentralkomitee der deutschen Satire dem ehemaligen Jugoslawien doch tatsächlich den Krieg erklärt oder, wenn es bei einer Partei-Versammlung heißt: "Wollt Ihr den totalen Sieg?"

 0381-Magazin: Alle feiern dieser Tage 20 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung. Sie sind Bundesvorsitzender der Partei DIE PARTEI, die mit dem Vorhaben antritt, die Mauer wieder hochziehen zu wollen. Wer soll denn da vor wem geschützt werden? Ossis vor Wessis oder umgekehrt?
Martin Sonneborn: Der Wiederaufbau der Mauer geht auf FORSA-Umfragen zurück, die ergeben, dass rund 25 Prozent der Deutschen – in Ost und West! – sich mit dem Gedanken einer neuen Mauer anfreunden könnten. Die Forderung ist aber eine dialektische: In der Idee der erneuten Teilung finden sich Ost und West zusammen!

0381-Magazin: Ulla Schmidts etwas unorthodoxer Spanienurlaub war bisher das Sommerloch-Thema Nr. 1. Wie positioniert sich DIE PARTEI zu dem Skandal?
Martin Sonneborn: Wir sind gegen Dienstwagen. Wir sind aber auch gegen Wirtschaftskrise und Schweinegrippe. Wir sind überhaupt gegen vieles!

0381-Magazin: Der Bundeswahlausschuss hat DIE PARTEI von der Bundestagswahl wegen mangelnder Ernsthaftigkeit und fehlenden Partei-Strukturen ausgeschlossen. Was steckt wirklich dahinter und wie gehen Sie dagegen vor? Oder bedeutet dies das Ende für DIE PARTEI?
Martin Sonneborn: Nein, das bedeutet eher das Ende von Bundeswahlleiter Egeler (CDU). Ich musste ihm in öffentlicher Sitzung im Reichstag erklären, dass der letzte Wahlleiter in diesem Land, der derart undemokratisch mit anderen Parteien umsprang, 1946 von einem internationalen Militärtribunal hingerichtet wurde. Alle führenden Verfassungsrechtler und der ehemalige Verfassungrichter Hans Hugo Klein erklären ja, dass wir im Recht sind, das aber wahrscheinlich erst nach den Bundestagswahl durchsetzen können. Deswegen sind wir jetzt mit einem Eilantrag vors Bundesverfassungsgericht gezogen und gehen notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

0381-Magazin: Der Bundestagswahlkampf hat begonnen und wie nicht anders zu erwarten, war er nervt. Wie hebt sich DIE PARTEI aus dem allgemeinen Wahlkampf-Bla heraus? Durch besondere Ehrlichkeit oder besondere Dreistigkeit?
Martin Sonneborn: Durch besondere Seriosität. Der SPIEGEL schrieb ja, dass in diesem Falle denkwürdigerweise die Satiriker die "Verfechter der Demokratie" seien. Wir werden derzeit von einer Woge der Sympathie getragen. Nach der Preview des PARTEIFILMs in Hamburg sind von 1200 Zuschauern spontan über 130 in Die PARTEI eingetreten!


0381-Magazin: Im Juni diesen Jahres war in Rostock Kommunalwahl, an der sich ganze 43 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten und zum ersten Mal auch der NPD zu zwei Sitzen in der Bürgerschaft verhalfen. Wie schätzen Sie als Politprofi diese Zahlen ein: haben die etablierten Parteien versagt oder das Volk?
Martin Sonneborn: Keine Frage: Die Parteien. Und die kann man austauschen ...

0381-Magazin: Die Medien überschlagen sich mit Lobpreisungen, man nennt Sie Deutschlands Chefsatiriker, den Partisan der Parodie, den König der deutschen Satire. Da müssen Sie doch schon etwas aufpassen, dass Sie ob dieses Ruhmes nicht abheben, oder? Als Parteivorsitzender sollte man schließich den Puls des Volkes beständig spüren ...
Martin Sonneborn: Ich teile diese Angst – deswegen komme ich ja zu Ihnen nach Rostock, einen dieser ostdeutschen Problembezirke!

0381-Magazin: Max Frisch stellt in seinem Fragebogen die Frage: Wie heißt der Politiker, dessen Tod durch Krankheit, Verkehrsunfall usw. Sie mit Hoffnung erfüllen könnte? Möchten Sie uns die Frage beantworten?
Martin Sonneborn: Ich möchte diese Frage nicht beantworten. Es wäre unfair den übrigen Kabinettsmitgliedern gegenüber, einen Minister herauszuheben.

von BIRKE SCHEFFLER und CHRISTIAN RUTSATZ


8 Kommentare zu „Martin Sonneborn kommt! - Die verbotenste PARTEI”


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