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MyCow.de: 'Ne Kuh ins Netz gegangen

MyCow.de: 'Ne Kuh ins Netz gegangen

Jul 11

Im Internet kann man alles kaufen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man spart Zeit, Energie und meistens auch Geld. Trotzdem waren wir etwas überrascht, als wir neulich einen Bio-Fleisch-Versand fanden. Als wir dann noch entdeckten, dass dieses Unternehmen in Rostock sitzt, wollten wir mehr erfahren und fragten Susanne Marx, die Geschäftsführerin von MyCow.

 

0381-MAGAZIN: Frau Marx, auf Ihrer Webseite www.MyCow.de vertreiben Sie Rindfleisch im Internet. Wie sind Sie auf diese ungewöhnliche Idee gekommen?
Susanne Marx: Diese Idee kam mir aus einer eigenen Erfahrung heraus. Freunde unserer Familie halten Rinder. Eines Tages beschlossen wir, ein halbes Tier zu kaufen, da ich sehr gerne Fleisch koche und esse. Sehr schnell haben gemerkt, dass diese Menge für unsere Familie viel zu groß war. Da gerade Bio-Bauern sehr viel Zeit investieren, um ihre Tiere in einer angemessenen Umgebung zu halten, fällt Ihnen die Vermarktung ihrer Produkte oft schwer. Obwohl ich als Beriebswirtin aus einer ganz anderen Richtung komme, war mein Interesse an ökologisch einwandfrei produzierten Lebensmitteln schon immer da. Also lag es nah, diese Produkte direkt an den Verbraucher zu bringen. Denn im Supermarkt ist es eher schwer, Fleisch dieser Qualität zu bekommen.

0381-MAGAZIN: Nun leben und arbeiten Sie in Rostock und in Ihrem Garten hab ich auch keine Kuh entdeckt. Woher bekommen Sie das Fleisch, das Sie verkaufen?
Marx: Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Bio-Höfen zusammen, die wir uns auch selbst ausgesucht haben. Schließlich muss bei so einer Partnerschaft alles passen. Uns kam es darauf an, dass ein respektvoller Umgang mit den Tieren gepflegt wird und die Herkunft des Produktes für uns als Vertreiber und für die Kunden transparent ist. Wir arbeiten mit unterschiedlich großen Höfen zusammmen. Unsere Partner haben zwischen 10 und 150 Mutterkühe, von denen die Färsen, Jungbullen und Ochsen, deren Fleisch wir vermarkten, stammen.

0381-MAGAZIN: Und was ist das Besondere bei MyCow?
Marx: Wir bieten etwas an, was eigentlich normal sein sollte. Totale Transparenz. Bei uns kann sich der Verbraucher den Hof und die Rasse, von dem sein Fleisch kommen soll, aussuchen. Man kann zwischen Angus-, Charlois- und Galloway-Rind wählen. Wir hätten noch einen Schritt weitergehen können, wollten aber nicht, dass der Verbraucher abgeschreckt ist, weil ihm womöglich ein Tier, dessen Namen er vielleicht auch kennt, auf einem Foto ans Herz gewachsen ist.
Eine weitere Besonderheit ist, dass wir z.B. nicht etwa einzelne Steaks verkaufen. Wir verschicken immer Fleischpakete in drei Größen mit verschiedenen Produkten vom Rind. Wir wollen, dass das ganze Tier verwertet wird. Bei der Produktion setzen wir auf Tradition: auf unseren Partnerhöfen hängt das Fleisch am Knochen ab, wie es früher gang und gäbe war. Desweiteren verschicken wir immer frisch. Unsere Ware wird also vor dem Versand nicht eingefroren. So kann der Kunde selbst entscheiden, ob er sein Paket gleich komplett verbraucht oder Teile einfriert.

0381-MAGAZIN: Sie verkaufen und garantieren Qualitätsprodukte. Beliefern Sie auch Restaurants  oder nur Privatkunden?
Marx: Unsere Produkte werden meist von Feinschmeckern gekauft, die sehr gerne und sehr gut selbst kochen. Dies sind ausschließlich Privatkunden, da Restaurants in Größenordnungen bestellen müssen, die wir nicht permanent bedienen können. So machen wir zum Beispiel eine Sommerpause, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass im Sommer fast ausschließlich Schweinefleisch und Geflügel gegessen werden. Erst zum Herbst beginnt dann wieder die Saison für Rindfleisch.

0381-MAGAZIN: Betreiben Sie MyCow hauptberuflich oder was machen Sie, wenn Sie nicht Rindfleisch verkaufen?
Marx: Wir haben erst im vergangenen Jahr damit angefangen, also läuft das Projekt noch nebenberuflich. Ich habe Betriebswirtschaft studiert und arbeite hauptberuflich als Unternehmensberaterin. Durch das positive Feedback wissen wir aber, dass immer mehr Leute in ganz Deutschland unser Qualitätsfleisch auf den Tisch bringen wollen. Also warten wir mal ab, was die Zukunft bringt.

CHRISTIAN RUTSATZ


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