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AULETTA - MAKE LOVE WORK

AULETTA - MAKE LOVE WORK

Aug 11
Auletta - das ist Mainz, wie es singt und Musik macht. Auletta sind wie Fotos, nur in weltoffen. Auletta sind weniger Arctic Monkeys als The Kooks, aber mit deutschen Texten. Benannt hat sich die Band nach dem kleinen italienischen Ort, den man im Urlaub durchfuhr. 2007 entluden die vier Jungs ihren jugendlichen Leichtsinn in der „Heimatmelodien"-EP. Zwei Jahre später entstand das erste Studioalbum „Pöbelei & Poesie". Im Vorfeld des neuen Albums „Make Love Work" konnten Auletta nationalen Beistand von der letzten deutschen Bastion des so genannten Musikfernsehens für sich gewinnen. Es wird ihnen möglicherweise nicht schaden.
Das Album startet mit dem Song „Gold" der liebevoll zusammengemopst wurde. Blurs „Coffee & TV" lieferte den Beat und Spandau Ballet das Pathos. Man verzeiht das so schnell, wie man es vergisst, denn Auletta haben Atmosphäre und Riff im Griff. Vergoldet wird der Song vor allem durch die bunte Leichtigkeit der Texte.
Auletta blicken nach vorn und nach hinten. „Tanz Für mich" poppt sich mit Orchesterunterstützung durch die Erinnerung an gute, alte Zeiten, die verblasst und eine ungewisse Zukunft offenbart. Man kann bei Auletta beides: tanzen oder innehalten und genießen.
Jedes Kind hat mal gekokelt, und wenn man älter wird, kann Pyrotechnik immer noch faszinierend sein. Aulettas schnarrende Gitarren und krächzende Stimmen können schon mal das „Feuer" der Leidenschaft entzünden, man darf sich nur nicht verbrennen an dem heißen Sound dieses Songs.
Wenn „Make Love Work" Schwächen hat, dann zum einen dass Auletta keine musikalische Anleihen scheuen. Sei es ein Songtitel, textliche oder instrumentale Fragmente, sei es unbewusst oder beabsichtigte Huldigung. Zum anderen sind die poppig-rockigen Stücke wie „Rebell ohne Grund" und der Titelsong „Make Love Work" wesentlich gelungener als die ruhigen Momente allen voran „Alles Was Ich Bin". Außerdem bleiben Auletta bei aller Mühe unter dem hohen textlichen Niveau anderer deutscher Bands. Gerade, wenn man sich aktuell mit dem Solodebüt von Thees Uhlmann messen muss. Zum Glück überschneiden sich die schwachen Stücke mit den infantilen Unterwasser- und Raumschifffantasien, sodass die starken Songs die Mängel ganz gut abfangen und in „Gold" und „Feuer" aufwiegen. Der Song „Make Love Work" kratzt sogar an der Ewigkeit.

JuNi

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