Luise Volkmann, Altsaxofon ?
Michael Heupel, Flöten ?
Sebastian Gille, Sopran-/ Tenorsaxofon, Altklarinette ?
Johannes Lauer, Posaune ?
Constantin Krahmer, Klavier
?Bertram Burkert, Gitarre ?
Leif Berger, Schlagzeug
Nach 15 Jahren in Köln ist der Pianist und Komponist Constantin Krahmer im November 2021 nach Rostock gezogen. Dort hat er einen Lehrauftrag für Klavier an der HMT und hat die internationale Konzertreihe Bron aufgebaut, in deren Rahmen er Musiker*innen für Konzerte nach Rostock einlädt (z.B. Thomas Morgan, Peter Bruun, Zola Mennenöh, Luise Volkmann, Carlos Bica u.v.m.) Darüber hinaus ist er ein sehr aktiver Sideman (Maik Krahl Quartett, Ampair:e, Zuzana Leharova Quartett, etc.) und schreibt Musik für eigene Ensembles: Nach dem im Februar 2022 erschienenen Album Close Up hat er 2024 sein Trio-Debütalbum Care mit Thomas Morgan (b) und Leif Berger (dr) veröffentlicht. Das Septett ist sein aktuelles Projekt, mit dem er gerade auf Release-Tour für das Album Visions Fugitives ist (erschienen am 28.03.25 bei Yew Records). Er sagt über das Album:
”Bislang habe ich immer für kleinere Bands geschrieben, Trio, Quartett, Quintett, aber irgendwie hat es mich schon länger gereizt mal für ein mittelgroßes Ensemble zu komponieren. Irgendwas, was noch kein ”Large Ensemble“ oder eine kleinere Bigband ist, sondern wo alle Musiker*innen noch in hohem Grad die Musik mitbestimmen können. Vier Blasinstrumente z.B. können gemeinsam tolle Farben und Texturen kreieren, gleichzeitig ist die Besetzung noch überschaubar und alle können spontan reagieren. Und das ist mir sehr wichtig: Ich möchte meinen Mitmusiker*innen die maximale Freiheit geben, meine Kompositionen sollen wie ein Reservoir an Notentext, an Melodien, mehrstimmigen Passagen, Ideen, etc. sein, aus dem sich aber alle Beteiligten bedienen und die Entscheidung darüber im Moment treffen können. Oder sie haben andere, gute Ideen, auf die ich nicht gekommen wäre, das möchte ich auf keinen Fall einschränken!"
„Mit Visions Fugitives reiht sich Constantin Krahmer in die Gruppe derjenigen Jazzkomponisten ein die ein Gespür für eine gute Balance von Improvisation/Komposition, Herz/Verstand und Konsonanz/Dissonanz haben. Eine Musik die man sich gerne anhört, die inspiriert und die überrascht. Dazu kommt noch, dass die Band wirklich hammermäßig besetzt ist!“
Nils Wogram, Jazzposaunist
"Constantin Krahmers Septett-Album Visions Fugitives ist eine Kunstgalerie für die Ohren, konzipiert, komponiert und kuratiert von einem Meister der Klangfarbensymbolik und ins akustische Bild umgesetzt von sieben Maler*innen mit prägnanter Pinselführung und klar definiertem Farbbekenntnis."?Wolf Kampmann, Jazzjournalist