Heimathafen
Universität Rostock bedauert Beendigung der Zusammenarbeit mit den USA
Apr 25
Unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben die USA die Zusammenarbeit mit der Universität Rostock im Projekt „Deutsch-Amerikanisches-Institut (DAI)“ eingestellt. Das amerikanische Außenministerium teilte mit, die finanzielle Unterstützung des Projektes mit sofortiger Wirkung zu beenden. Die Universität Rostock bedauert diese Entscheidung und möchte an den Bemühungen festhalten, die Beziehungen zwischen den USA und der Universität Rostock zu vertiefen. Die Fortführung weiterer Kooperationen ist durch die Finanzierung aus eigenen Budgets in Planung.
Der harte Kurs der USA unter der neuen Präsidentschaft von Donald Trump zeigt weitere Auswirkungen auf Mecklenburg-Vorpommern. In einem Beschluss teilt das amerikanische Außenministerium die „Kündigung einer Finanzhilfevereinbarung“ mit. Damit ist die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Amerikanischen-Instituts (DAI) – einem Projekt zum bilateralen wissenschaftlichen Austausch zwischen Rostock und den USA – eingestellt. Die Entscheidung sei auf eine „Änderung der Richtlinien der US-Regierung“ zurückzuführen. Eine weitere Begründung wurde dem Beschluss nicht beigefügt.
Die Universität Rostock bedauert diesen Schritt. „Wir möchten die deutsch-amerikanischen Beziehungen weiterhin pflegen und fördern“, reagiert Rektorin Elizabeth Prommer. „Wir bedauern sehr, dass unser gemeinsames Projekt, das sich gerade positiv zu entwickeln begann, zu einem Ende gekommen ist. Schade, dass unsere Bemühungen, die Beziehungen zwischen den USA und M-V auf diese Weise zu vertiefen, beendet sind“, so Professorin Prommer.
Für weitere mit den USA laufende Projekte stellt Rektorin Elizabeth Prommer eine Förderung aus eigenen Budgets in Aussicht und unterstreicht die Universität Rostock als weltoffenes, pluralistisches, freiheitliches und demokratisches Zentrum von Forschung, Lehre und Kultur.
/*