News
Verlängerter Notfallplan „Klenow Tor“ sichert Bürgerservice – Stadtverwaltung mit Stadtwerken in engem Austausch – Prüfung juristischer Mittel
Apr 25
Mit einem heute verlängerten Notfallplan sichert Rostocks Stadtverwaltung weiter den Bürgerservice des derzeit geschlossenen Ortsamtes Klenow Tor über andere städtische Einrichtungen ab.
Die Stadtverwaltung bemüht sich sehr intensiv um eine grundsätzliche Lösung der Krisenlage, die aufgrund unbezahlter Stadtwerke-Rechnungen durch den Privatvermieter und die darauffolgende Fernwärmekappung im Klenow Tor entstanden war.
„Wir tun alles, was wir rechtlich dürfen, um zu helfen. Aber diese rechtlichen Möglichkeiten sind leider stark begrenzt. Der Eigentümer reagiert auf Gesprächsangebote aus dem Rathaus mit Stillschweigen“, erläutert Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.
Das Stadtteilmanagement in Groß Klein kümmert sich engagiert und ist mit den Mietern, dem Ortsbeirat und mit vielen Ämtern der Stadt im Gespräch. Jeden Monat finden Abstimmungen zu Maßnahmen statt, zum Beispiel zur Sicherung oder Reinigung des Areals. So konnten erste Lösungen gefunden werden, um zuverlässig eine Müllentsorgung durch die Stadtentsorgung zu garantieren. Die Überprüfung des Brandschutzes sowie der Trinkwasserqualität wurden vorgenommen, um den Eigentümer zur Erfüllung seiner Pflichten zu bewegen. Infolge des gestrigen Brandes ist anzunehmen, dass die Tiefgarage womöglich nicht mehr genutzt werden kann.
Gleichzeitig hat die Stadtverwaltung juristisch geprüft, ob andere Wege möglich wären, bisher ohne eine nachhaltige Lösung.
Alle Ortsamtstermine werden heute umgebucht, teilt das Stadtamt mit. Einwohnerinnen und Einwohner mit terminlosen Anliegen können im Ortsamt NW II in der Warnowallee 30 oder jedem anderen Ortsamt vorsprechen. Fertige Dokumente aus dem Ortsamt Klenow Tor können ohne Termin in der Warnowallee 30 abgeholt werden. Dieser Notfallplan gilt bis einschließlich Freitag (4. April 2025)
PM · Foto: Pierre Steinhorst
/*