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Nach deutlicher Steigerung: Empor verbucht 36:26-Erfolg über Schlusslicht LHC Cottbus
Mrz 25
Die Serie hält. Die Handballer des HC Empor Rostock haben ihren zehnten Sieg in Folge verbucht. Nach einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit wiesen sie das Drittliga-Schlusslicht LHC Cottbus mit 36:26 (14:15) in die Schranken.
Der HCE hatte zunächst vor 650 Zuschauern in der ausverkauften Arena mehr Mühe als erwartet und scheiterte reihenweise an Gäste-Torhüter Filip Dominik Hancic. „Wir hatten in den ersten zehn Minuten zwölf hundertprozentige Chancen, haben aber nur drei Tore geschafft“, legte Trainer Nicolaj Andersson den Finger in die Wunde. Der designierte Absteiger aus der Lausitz spielte unbekümmert auf und lag mehrfach mit zwei Treffern in Führung.
Andersson fand in der Halbzeitpause offenbar die richtigen Worte, denn sein Team kam wie verwandelt aus der Kabine. Die Abwehr stand fortan deutlich kompakter. Dahinter lief Leon Mehler zu großer Form aus. Der Schlussmann vernagelte fast zehn Minuten lang seinen Kasten. Im Angriff „haben wir das gemacht, was wir wollen – nur ein bisschen besser und schneller“, konstatierte Andersson zufrieden.
Mit einem 7:0-Lauf zum 21:15 (40.) drehten die klar favorisierten und körperlich überlegenen Hausherren die Partie. Im Gefühl des klaren Vorsprungs gab der HCE-Coach mehreren jungen Spielern Einsatzzeiten. Willi Schulz, Kreisläufer der A-Jugend, krönte sein Drittliga-Debüt mit drei Treffern. Auch Tim Uhl (17) und Finnegan Wittkopp aus der U 23 kamen zu Torerfolgen. „Das freut mich riesig, dass Leute reinkommen, sich wohl fühlen und sofort gute Leistungen bringen“, meinte Nicolaj Andersson.
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